FAQ

Wir beantworten häufig gestellten Fragen

Fragen in der Angebotsphase

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mich überhaupt?

Ja – in den meisten Fällen. Mit einer PV-Anlage reduzieren Sie Ihre Stromkosten deutlich, steigern Ihre Unabhängigkeit vom Energieversorger und sichern sich langfristig stabile Energiekosten. Wie stark sich die Investition lohnt, hängt von Dachfläche, Verbrauch und gewünschter Speicherlösung ab.

 

Welche Förderungen gibt es aktuell?

Förderungen ändern sich regelmäßig. Derzeit profitieren Sie u. a. von der Mehrwertsteuerbefreiung auf PV-Anlagen und Speicher (0 % MwSt.). Weitere Förderungen prüfen wir bei der Beratung.

 

Welche Solarmodule verbaut SunProfit?

Wir setzen ausschließlich auf langjährig erprobte Qualitätshersteller wie Bauer, Trina, AIKO und FuturaSun. Alle Module sind geprüft, haben lange Garantiezeiten und bieten höchste Zuverlässigkeit.

 

Was ist der Unterschied zwischen Glas/Folie und Glas/Glas Modulen?

Glas/Folie ist günstiger, Glas/Glas langlebiger und robuster. Wir empfehlen je nach Dachart und Nutzung die passende Variante.

 

Wie läuft ein Projekt bei SunProfit ab?

  1. Beratung und Vor-Ort-Termin
  2. Planung und Wirtschaftlichkeitsberechnung mit 3D-Simulation
  3. Transparentes Angebot mit Festpreisgarantie
  4. Fachgerechte Montage durch unser Team
  5. Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber

 

Benötige ich eine Baugenehmigung für meine PV-Anlage?

In der Regel ist für Photovoltaikanlagen keine Baugenehmigung erforderlich. Ausnahmen gelten nur für: denkmalgeschützte Gebäude, sehr große oder freistehende Anlagen sowie spezielle baurechtliche Vorgaben in einzelnen Bundesländern. Wir unterstützen Sie gern bei der Klärung mit der zuständigen Behörde.

 

Was gilt für denkmalgeschützte Gebäude?

Bei Gebäuden unter Denkmalschutz ist die Zustimmung der Denkmalbehörde notwendig. Oft sind PV-Anlagen dennoch möglich – z. B. auf Neben- oder Flachdächern oder mit unauffälligen Modulen. Wir beraten Sie gern zu den Optionen.

 

Brauche ich eine PV-Versicherung?

Wir empfehlen eine Allgefahren-PV-Versicherung. Diese deckt Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer, Bedienfehler, Vandalismus, Tierbisse oder Überspannung. Viele Gebäudeversicherungen können PV-Module mit einschließen. Wir helfen bei der Auswahl.

 

Ist ein Blitzschutz notwendig?

Ein zusätzlicher Blitzschutz ist meist nicht verpflichtend, aber empfehlenswert. Moderne Wechselrichter haben Überspannungsschutz integriert; bei großen Anlagen prüfen wir, ob ein äußerer Blitzschutz sinnvoll ist.

 

Wie dimensioniert man einen Speicher richtig?

Er sollte zu Ihrem Verbrauch passen. Als Faustregel: Tagesverbrauch in kWh ≈ empfohlene Speicherkapazität (Beispiel: 10 kWh Verbrauch → 8–12 kWh Speicher). Wir berechnen die optimale Größe individuell.

 

Welche Dachausrichtung ist optimal?

*   Süd: maximale Jahreserträge

*   Ost/West: sehr gut geeignet, besonders für Eigenverbrauch, da die Produktion breiter über den Tag verteilt ist

*   Nord: meist nicht sinnvoll, Ausnahmen bei Flachdachanlagen

 

Was, wenn mein Dach zu alt ist?

Ist ein Dach sanierungsbedürftig, empfehlen wir eine Sanierung vor Installation. PV-Module halten 25–30 Jahre – das Dach sollte diese Zeit ebenfalls überstehen.

 

Welche Dacharten eignen sich für PV?

Nahezu alle: Ziegeldach (auch mit Bieberschwanz-Eindeckung), Blechfalz, Bitumen, Trapezblech, Falzdächer, Flachdach mit oder ohne Aufständerung. Wir wählen das passende Montagesystem für Ihr Dach.

 

Wie viel kostet eine PV-Anlage?

Das hängt von Größe, Dachart und Speicherlösung ab. Für Einfamilienhäuser liegen Komplettanlagen typischerweise zwischen 12.000 und 25.000 Euro. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot mit Festpreisgarantie.

 

Wie schnell amortisiert sich eine PV-Anlage?

Je nach Anlagengröße und Verbrauch zwischen 7 und 12 Jahren. Danach erzeugen Sie über viele Jahre Strom zum Nulltarif.

Fragen während der Projektabwicklung / Montage

Brauche ich eine neue Hauptverteilung oder Zählerschrank?

Das hängt vom Zustand Ihrer Elektrik ab. Ein Austausch ist notwendig, wenn: kein freier Zählerplatz vorhanden ist, keine Vorsicherung für den Wechselrichter möglich ist, Platz für einen Überspannungsschutz fehlt oder ältere Verteilungen nicht mehr der Norm entsprechen. Wir prüfen das bei der Vor-Ort-Besichtigung.

 

Wie wird die PV-Anlage an meinen Hausstrom angeschlossen?

Die PV-Anlage wird über einen separaten PV-Leitungspfad zum Wechselrichter geführt. Von dort geht es ins Hausnetz über Ihren Zählerschrank, genauer gesagt an den Einspeisepunkt hinter dem Zähler. Wichtig: Alle Verbindungen erfolgen nach VDE-Normen, wir prüfen Spannung, Absicherung und Phasenzuordnung vor Inbetriebnahme.

 

Wie wird die Anlage bei der Inbetriebnahme geprüft?

Wir führen folgende Messungen durch: Isolationsmessung der DC-Leitungen, Leerlaufspannung & Kurzschlussstrom der Strings, Schleifenimpedanz & Netzinnenwiderstand AC-seitig und einen RCD-Funktionstest. Diese Messprotokolle nach VDE-AR-N 4105 bleiben beim Kunden gespeichert.

 

Warum muss eine PV-Anlage heute NA-Schutz (Netz- und Anlagenschutz) haben?

Weil sie sonst bei Netzfehlern weiter einspeisen würde. Der NA-Schutz schaltet ab bei Spannungs- oder Frequenzabweichung, Netzfehlern oder Inselnetzerkennung. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

 

Wie lange dauert die Installation einer Anlage?

Die eigentliche Montage dauert meist nur ein bis zwei Tage. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme rechnen Sie je nach Größe und Genehmigungsfristen mit mehreren Wochen.

 

Wie wird die PV-Anlage gegen Überspannung geschützt?

Wir installieren DC-Überspannungsableiter am Wechselrichter (Klasse II) und AC-Überspannungsableiter im Zählerschrank oder direkt am Einspeisepunkt. Zusammen mit korrektem Potentialausgleich und Erdung ist die Anlage auch bei Gewitter bestmöglich abgesichert.

 

Warum werden Optimierer nicht immer empfohlen?

Optimierer machen Sinn bei Verschattung, vielen Dachflächen oder unterschiedlichen Modulneigungen. Sie haben aber Nachteile: höhere Kosten, komplexere Systeme, einen geringfügig schlechteren Gesamtwirkungsgrad und sind zusätzliche Fehlerquellen. Daher setzen wir sie nur ein, wenn technisch wirklich nötig.

 

Warum ist eine ausreichende Hinterlüftung der Module so wichtig?

Weil PV-Module an Leistung verlieren, wenn sie heiß werden (ca. -0,3 bis -0,45 % pro Grad über 25°C). Mit guter Hinterlüftung bleibt das Modul kühler und erzielt deutlich bessere Erträge.

 

Warum montieren wir Wechselrichter nicht in geschlossenen Schränken?

Weil Wechselrichter Wärme erzeugen. In geschlossenen Schränken würden sie drosseln, früher altern, lauter werden und mehr Energie verlieren. Freie Luftzirkulation oder Wandmontage ist optimal.

 

Wie wird verhindert, dass Kabel im Dachbereich überhitzen?

Durch korrekt dimensionierte Querschnitte, UV- und temperaturbeständige PV-Leitungen, Verlegung mit Abstand zum Dämmmaterial und ausreichende Belüftung der Kabelwege. Nach VDE 0100-712 wird eine zu hohe Kabeltemperatur strikt vermieden.

 

Warum müssen PV-Strings immer gleich viele Module haben?

Ein MPP-Tracker kann nur dann optimal arbeiten, wenn der String identische elektrische Parameter hat. Unterschiedliche Modulanzahlen würden zu verschiedenen Spannungsniveaus führen – der MPP-Tracker könnte nur einen String korrekt regeln, der andere würde Leistung verlieren.

 

Warum dürfen DC-Kabel nicht gemeinsam mit AC-Kabeln im gleichen Rohr geführt werden?

Aus Sicherheits- und EMV-Gründen: Die DC-Seite arbeitet mit hohen Spannungen, AC-Felder können Störsignale in DC-Leitungen einkoppeln und bei Kurzschlüssen könnten Induktionseffekte auftreten. Die VDE schreibt daher eine klare Trennung vor.

 

Warum wird die Anlage während der Installation immer „spannungsfrei“ geschaltet, obwohl PV-Module tagsüber Spannung liefern?

PV-Module werden niemals komplett spannungsfrei, aber durch das Trennen der Strings wird die Spannung minimiert. Ein einzelnes Modul liefert ungefährliche 30–50 V. Viele Module im String können lebensgefährliche 1.000–1.500 V erzeugen. Durch Stringtrennung senken wir die Spannung auf ein sicheres Maß.

 

Warum dürfen MC4-Stecker nicht mit anderen Stecksystemen gemischt werden?

Weil unterschiedliche Hersteller andere Kontaktgeometrien, Federkräfte und Materialien verwenden. Das kann zu Lichtbögen, Erwärmung und Brandrisiko führen. In der PV gilt: MC4 nur mit MC4 vom gleichen Hersteller verbinden.

 

Wozu dient die Vorsicherung des Wechselrichters?

Damit bei Fehlern (Kurzschluss, Überstrom, thermischer Überlastung) die Zuleitung geschützt wird und kein Brand entsteht. Sie ist auf den Wechselrichter und den Leitungsquerschnitt abgestimmt.

 

Warum muss ein externer NA-Schutz eingebaut werden, wenn die Anlage größer als 30 kVA ist?

Ab 30 kVA reicht der interne Netzschutz des Wechselrichters nicht mehr aus. Die Norm schreibt dann einen vollen NA-Schutz mit separatem Relais vor, das spannungs-, frequenzabhängig und einphasige Fehler erkennt – das bedeutet zusätzliche Sicherheit für das öffentliche Netz.

Fragen zu Rechnungswesen

Gilt 0 % Mehrwertsteuer auch für meine PV-Anlage?

Ja. Für PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt seit 2023 der 0 %-Mehrwertsteuersatz. Das betrifft Kauf der Anlage, Installation und Batteriespeicher. Wallboxen unterliegen hingegen der regulären Mehrwertsteuer.

 

Muss ich Steuern zahlen?

Bis 30 kWp gilt seit 2023: 0 % MwSt beim Kauf und die Einkommensteuer entfällt, da die Anlage als nicht gewerblich gilt. Die Anmeldung ist dank Wegfall der Gewinnerzielungsabsicht deutlich einfacher.

 

Wie hoch ist die Einspeisevergütung?

Die Vergütung richtet sich nach der Anlagengröße und dem aktuellen EEG-Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Dieser Satz bleibt Ihnen dann 20 Jahre garantiert.

 

Was passiert mit überschüssigem Strom?

Nicht verbrauchter Strom wird automatisch ins Netz eingespeist. Dafür erhalten Sie die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung.

 

Fragen nach der Montage / Service und Wartung

Wie überwache ich die Leistung meiner Anlage?

Jede Anlage wird mit einem Online-Monitoring ausgestattet. So können Sie bequem per App oder PC Ihre Erträge in Echtzeit verfolgen.

 

Was passiert, wenn die Anlage einen Defekt hat?

SunProfit bietet einen umfassenden Service: Wir prüfen, reparieren und tauschen bei Bedarf Komponenten aus – schnell und zuverlässig.

 

Muss eine PV-Anlage regelmäßig gewartet werden?

Ja, wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung. Mit unseren Wartungsverträgen sorgen wir dafür, dass Ihre Anlage dauerhaft optimal und sicher läuft.

 

Wie reinigt man PV-Module?

Grundsätzlich sind Module selbstreinigend durch Regen. Eine professionelle Reinigung ist sinnvoll bei starkem Pollenflug, in industrieller/landwirtschaftlicher Umgebung oder bei dauerhaftem Schmutz – etwa alle 3–5 Jahre.

 

Was passiert bei Schnee auf den Modulen?

Meist rutscht Schnee schnell ab, da die Module glatt sind. Die Anlagen sind winterfest; ein Räumen ist nicht nötig. Bei hoher Schneelast auf sehr flachen Dächern kann ein vorsichtiges Abkehren sinnvoll sein.

 

Was mache ich, wenn der Wechselrichter eine Störung anzeigt?

Am besten notieren Sie den Fehlercode oder machen ein Foto. Ein kurzes Aus- und Einschalten der AC-Sicherung („Neustart“) behebt viele temporäre Fehler. Kontaktieren Sie uns anschließend. Viele Fehler sind Kommunikationsprobleme, Netzschwankungen oder Temperaturprobleme, die wir oft per Fernüberwachung analysieren können.

 

Was mache ich bei Störungen oder wenn die App keine Daten zeigt?

Prüfen Sie zunächst Router/Internet, kontrollieren Sie den Wechselrichter auf Fehlermeldungen und starten Sie die App neu. Falls das Problem bleibt, kontaktieren Sie den SunProfit Service. Wir kümmern uns um Diagnose und Lösung.

 

Wie lange hält ein Speicher? / Was sind Zyklen?

Lithium-Speicher haben eine Lebensdauer von 10–15 Jahren bzw. 6.000–10.000 Ladezyklen (ein Zyklus = einmal Laden + einmal Entladen). Selbst nach dieser Zeit haben sie meist noch 70–80 % Restkapazität.

 

Wie funktioniert PV im Winter oder bei Bewölkung?

Auch im Winter produzieren PV-Anlagen Strom – nur weniger. Selbst bei Wolken gibt es durch diffuses Licht noch 30–50 % der möglichen Leistung.

Fragen zu Technik und Produkten

Brauche ich zwingend einen Stromspeicher?

Nein. Ein Speicher ist optional, steigert aber den Eigenverbrauch von Solarstrom und damit die Unabhängigkeit. Ob sich ein Speicher für Sie rechnet, hängt von Ihrem individuellen Verbrauchsprofil ab.

 

Was bedeutet MPP-Tracking und warum ist das wichtig?

Der MPP-Tracker (Maximum Power Point) sorgt dafür, dass der Wechselrichter jederzeit den optimalen Arbeitspunkt der Module findet. Das bringt eine bessere Energieausbeute, besonders bei wechselnden Wetterbedingungen, Ost-/West-Ausrichtung oder Verschattung.

 

Wie gefährlich ist die DC-Spannung einer PV-Anlage?

PV-Module können bis zu 1.000–1.500 V DC erzeugen – das ist lebensgefährlich. Deshalb arbeiten wir nur mit berührungssicheren Steckverbindungen, geprüften Abschaltmechanismen und führen vor Inbetriebnahme alle Sicherheitsmessungen durch. Für Betreiber besteht bei normaler Nutzung keine Gefahr.

 

Wie laut ist ein Wechselrichter?

Moderne Wechselrichter sind sehr leise. Im Betrieb entsteht ein leichtes Summen (< 40 dB), meist nur hörbar, wenn man direkt davorsteht. Wir montieren ihn im Technikraum, Keller oder in gut belüfteten Bereichen.

 

Warum brauchen wir eine bestimmte Mindestspannung pro String?

Damit der Wechselrichter startet und im zulässigen Arbeitspunkt bleibt. Jeder Wechselrichter hat eine Startspannung (z. B. 180–250 V). Zu wenige Module -> Spannung reicht nicht -> Anlage produziert keinen Strom.

 

Warum braucht ein Hybridwechselrichter genaue Phaseninformationen?

Weil der Speicher nur dann korrekt laden/entladen kann, wenn er weiß, welche Phase wie viel Strom verbraucht oder erzeugt. Der Hybridwechselrichter nutzt dazu ein Smart Meter oder CT-Klemmen (Stromsensoren).

 

Wozu dient das Schattenmanagement beim Wechselrichter?

Es verhindert Leistungseinbrüche durch Teilverschattung (z.B. durch Schornsteine, Bäume). Der Wechselrichter sucht statt einem einzigen MPP zwei oder mehr mögliche Arbeitspunkte, was Leistungsverluste deutlich reduziert.

 

Warum kann ich den Speicher nicht komplett laden oder entladen?

Weil das Batterie-Management-System (BMS) die Zellen vor Tiefentladung und Überladung schützt sowie Temperaturgrenzen überwacht. Dadurch wird die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängert.

 

Kann ich den Wechselrichter selbst ausschalten?

Ja, aber bitte nur bei Bedarf (z.B. für Wartung) über den DC- und AC-Schalter. Bei normalen Stromausfällen NICHT selbst ausschalten – das tut der Wechselrichter automatisch (NA-Schutz).

 

Was passiert, wenn mein Hausnetz überlastet wird?

Keine Sorge: Der Wechselrichter erkennt Überlastung und reduziert automatisch die Einspeiseleistung, sodass keine Sicherung auslöst. Alle Geräte sind normgerecht abgesichert.

 

Wie funktioniert der Speicher technisch?

Der Speicher ist ein Lithium-Batteriesystem, das über einen Hybrid- oder separaten Batteriewechselrichter geladen und entladen wird. Er arbeitet automatisch, phasenweise oder symmetrisch je nach System, mit integrierter BMS-Steuerung.

 

Was bedeutet „Einspeisemanagement“ (70%-Regel)?

Früher durften Wechselrichter nur 70 % der Anlagenleistung ins Netz einspeisen. Heute wird dies über dynamische Leistungssteuerung (via Smart Meter oder Netzbetreiber) geregelt. Das System passt die Leistung automatisch an.

 

Was passiert bei einem Stromausfall?

Ohne Speicher liefert die PV-Anlage aus Sicherheitsgründen keinen Strom ins Hausnetz (Abschaltung). Mit Speicher und Notstromfunktion kann Ihr Haus weiterhin versorgt werden – je nach Speichergröße sogar mehrere Stunden oder Tage.

 

Sind Speicher oder Wechselrichter laut?

Moderne Geräte sind sehr leise: Ein Wechselrichter erzeugt ca. 25–35 dB (Flüsterniveau), ein Speicher ist praktisch geräuschlos. Ein Technikraum, Keller oder Hauswirtschaftsraum ist ideal.

 

Kann ich auch mein E-Auto mit Solarstrom laden?

Ja. Mit einer Wallbox können Sie Ihr Elektroauto direkt mit Strom aus Ihrer PV-Anlage laden und so Ihre Mobilitätskosten senken.

 

Kann eine PV-Anlage auch bei Verschattung sinnvoll sein?

Ja. Moderne Module mit Bypass-Dioden sowie optimierte Planung (z.B. mit Optimierern oder speziellem String-Design) sorgen auch bei teilweiser Verschattung für gute Erträge.

Fragen zu Genehmigung und Anmeldung

Muss ich mich selbst um Genehmigungen kümmern?

Nein, SunProfit übernimmt für Sie die komplette Anmeldung beim Netzbetreiber sowie die Einreichung aller erforderlichen Unterlagen.

 

Warum muss eine PV-Anlage überhaupt beim Netzbetreiber angemeldet werden?

Weil jede Erzeugungsanlage, die mit dem öffentlichen Netz verbunden wird, die Netzsicherheit beeinflussen kann. Der Netzbetreiber muss Netzzverträglichkeit, Einspeisekapazität und Anschlussbedingungen prüfen. Ohne Anmeldung ist der Betrieb gesetzlich nicht erlaubt.

 

Was ist der Unterschied zwischen Anmeldung zur Netzverträglichkeitsprüfung und Fertigmeldung?

  1. Netzverträglichkeitsprüfung (NVP): Wir melden die geplante Anlage an und lassen prüfen, ob das Netz die Einspeisung zulässt.
  2. Fertigmeldung: Wir bestätigen dem Netzbetreiber, dass die Anlage fachgerecht installiert wurde und alle technischen Vorgaben erfüllt.

 

Wie lange dauert eine Netzverträglichkeitsprüfung normalerweise?

Je nach Netzbetreiber 2–8 Wochen. In sehr ländlichen Regionen und bei überlasteten Netzen kann es länger dauern.

 

Warum darf die Anlage vor der Zählerumrüstung nicht in Betrieb gehen?

Weil der alte Zähler falsch herum zählen, nicht rücklaufsicher sein und keine Einspeisung korrekt erfassen kann. Der Netzbetreiber muss erst einen Zweirichtungszähler setzen.

 

Warum muss ein Zweirichtungszähler installiert werden?

Weil er Ihren Bezug und Ihre Einspeisung getrennt misst. Ein alter Ferraris-Zähler würde rückwärts laufen, was unzulässig und eichrechtswidrig wäre.

 

Was passiert, wenn das Netz an meinem Standort nicht genug Einspeisekapazität hat?

Dann kann der Netzbetreiber eine Leistungsbegrenzung vorschlagen, die Einspeisung ablehnen oder Netzverstärkungen planen. Wir beraten dann zu Alternativen, z. B. einer größeren Speicherdimensionierung.

 

Warum verlangt der Netzbetreiber technische Unterlagen wie Schaltpläne und Datenblätter?

Weil er prüfen muss, ob die Anlage normgerecht (VDE-AR-N 4105) aufgebaut ist, der Wechselrichter den Netzschutz erfüllt und alle Schutzgeräte vorhanden sind. Ohne diese Unterlagen gibt es keine Freigabe.

 

Muss ich als Kunde etwas selber beim Netzbetreiber melden?

Nein. SunProfit übernimmt Anmeldung, technische Daten, Schaltbilder, Fertigmeldung und Übergabe der Protokolle. Sie müssen lediglich den später zugesandten Einspeisevertrag unterschreiben.

 

Was passiert, wenn der Netzbetreiber eine Einspeisung auf 70 % oder 60 % begrenzt?

Dann wird der Wechselrichter entsprechend parametriert. Die maximale Einspeiseleistung wird reduziert, der Eigenverbrauch bleibt unbegrenzt. Der Ertragsverlust ist meist gering (< 3 % pro Jahr).

 

Warum muss oft ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) eingebaut werden?

Das ist nötig, wenn die Anlage > 7 kWp ist (je nach Netzbetreiber), dynamisches Einspeisemanagement erforderlich ist oder der Netzbetreiber Lastgänge auslesen muss. Smart Meter ermöglichen eine exakte, zeitbasierte Abrechnung.

 

Warum darf ich ohne Netzbetreiberfreigabe keinen Speicher im Ersatzstrommodus betreiben?

Weil der Speicher im Ersatzstromfall ein Inselnetz bildet. Dies darf nur betrieben werden, wenn eine sichere Netztrennung gewährleistet und Rückspeisung ausgeschlossen ist. Dazu verlangt der Netzbetreiber eine technische Prüfung.

 

Warum muss ich die Anlage zusätzlich im Marktstammdatenregister (MaStR) eintragen?

Das MaStR wird von der Bundesnetzagentur geführt und ist gesetzlich verpflichtend. Ohne Eintrag drohen der Verlust der Einspeisevergütung, Bußgelder oder eine Stilllegung. Wir übernehmen die Anmeldung vollständig.

 

Was passiert, wenn ich die Anlage nicht melde oder zu spät melde?

Dann riskieren Sie den Verlust der Einspeisevergütung, Bußgelder oder eine Stilllegung durch den Netzbetreiber. Darum übernehmen wir die Anmeldung vollständig.

 

Warum wird bei der Fertigmeldung ein Inbetriebnahmeprotokoll verlangt?

Weil es alle Messwerte, den korrekten Netzschutz, die sichere Installation und die Übereinstimmung mit der Planung dokumentiert. Ohne Protokoll erfolgt keine Zählerfreigabe durch den Netzbetreiber.

Fragen zu Sicherheit und Zuverlässigkeit

Muss ich Angst vor Brandgefahr haben?

Nein. PV-Anlagen gehören zu den sichersten elektrotechnischen Installationen, wenn sie fachgerecht montiert werden. Wir vermeiden Risiken durch VDE-konforme Installation, saubere Steckverbindungen, korrekten Leitungsquerschnitt und alle notwendigen Abschaltvorrichtungen.

 

Welche Garantie erhalte ich auf die Anlage?

Unsere Module bieten je nach Hersteller bis zu 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie. Zusätzlich sichern wir die fachgerechte Installation über unseren Meisterbetrieb mit einer eigenen Installationsgarantie.

 

Steigert eine PV-Anlage den Immobilienwert?

Ja, deutlich! Häuser mit PV-Anlage sind attraktiver, haben niedrigere Energiekosten und eine moderne Energieinfrastruktur, was sich positiv auf den Verkehrswert auswirkt.

Fragen zur Wallbox

Was bedeutet EEG §14a für meine Wallbox?

14a regelt steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wallboxen. Für Sie bedeutet das: Sie können von reduzierten Netzentgelten profitieren. Im Gegenzug darf der Netzbetreiber in seltenen Engpass-Situationen die Ladeleistung kurzzeitig begrenzen. SunProfit installiert Wallboxen so, dass alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.